Dienstalltag beim Zoll
Zoll-ABC
Der Dienstalltag beim Zoll kann sehr unterschiedlich aussehen. Einen typischen Arbeitstag, der für alle Zöllnerinnen und Zöllner gleich abläuft, gibt es nicht. Je nach Einsatzbereich arbeitest du überwiegend im Büro, bist im Außendienst unterwegs, führst Kontrollen durch oder bearbeitest rechtliche und steuerliche Sachverhalte. Der Zoll selbst beschreibt seine Tätigkeiten unter anderem mit Zollanmeldungen, Durchsuchungen, Vernehmungen, Steuern und der richtigen Erfassung von Waren.
Inhalte:
Büro oder Außendienst?
In vielen Bereichen gehört klassische Sachbearbeitung zum Alltag. Du prüfst Unterlagen, bearbeitest Vorgänge, wendest Rechtsvorschriften an oder setzt Abgaben fest. In den Hauptzollämtern gibt es beispielsweise Sachgebiete, die sich mit der Festsetzung, Erhebung und Erstattung von Steuern und anderen Abgaben beschäftigen.
Andere Tätigkeiten führen dich regelmäßig nach draußen. Bei Kontrollen können beispielsweise Personen, Fahrzeuge, Waren oder Betriebe überprüft werden. Gerade bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit gehören Prüfungen und Ermittlungen zum Arbeitsalltag. Die Beschäftigten kontrollieren unter anderem, ob arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften eingehalten werden.
Kontrollen und Ermittlungen
Je nach Verwendung kann dein Dienstalltag deutlich operativer ausfallen. Der Zoll bekämpft Schmuggel, Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung und übernimmt Aufgaben bei der Durchsetzung von Vorschriften im internationalen Warenverkehr.
Gerade in diesen Bereichen ist nicht jeder Arbeitstag vollständig planbar. Eine Kontrolle kann zu weiteren Ermittlungen führen, Unterlagen müssen ausgewertet werden oder es ergeben sich neue Sachverhalte, die bearbeitet werden müssen. Dadurch kann die Arbeit beim Zoll abwechslungsreicher sein als ein klassischer Verwaltungsjob.
Arbeitszeiten hängen vom Einsatzbereich ab
Auch deine Arbeitszeiten richten sich nach deinem Arbeitsplatz. In vielen Bereichen bietet der Zoll flexible Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig gehören zum Berufsbild auch Tätigkeiten, bei denen Schichtdienst notwendig sein kann. Der Zoll stellt ausdrücklich heraus, dass seine Beschäftigten sowohl im Büro als auch im Außendienst eingesetzt werden können.
Wenn du beispielsweise in einem operativen Kontrollbereich tätig bist, können deine Arbeitszeiten daher anders aussehen als in einer klassischen Verwaltungsstelle.
Kein Arbeitsplatz für jeden Tag dasselbe
Gerade die Vielzahl an Aufgaben macht den Dienstalltag beim Zoll interessant. Du kannst dich mit Steuern und Abgaben beschäftigen, Waren kontrollieren, Unternehmen überprüfen oder an Ermittlungen mitwirken. Der Zoll ist eine Wirtschafts- und Sicherheitsverwaltung des Bundes und verbindet dadurch klassische Verwaltungsaufgaben mit Kontroll- und Sicherheitsaufgaben.
Welche Tätigkeiten du nach deiner Ausbildung oder deinem dualen Studium tatsächlich übernimmst, hängt von deiner Laufbahn, deinem Einsatzort und deiner Verwendung ab.
Fazit
Der Dienstalltag beim Zoll reicht von Schreibtischarbeit und rechtlicher Sachbearbeitung bis zu Kontrollen und Ermittlungen im Außendienst. Deshalb gibt es nicht den einen typischen Arbeitstag.
Wenn du einen Beruf suchst, bei dem Verwaltung, Recht und praktische Aufgaben zusammenkommen können, bietet der Zoll viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Gerade diese Abwechslung macht den Beruf für viele Bewerber interessant.
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