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Dienstkleidung beim Zoll

Zoll-ABC

Die Dienstkleidung beim Zoll gehört vor allem in operativen und vollzugsorientierten Einsatzbereichen zum Berufsalltag. Wenn du dich für die Ausbildung im mittleren Zolldienst bewirbst, musst du grundsätzlich bereit sein, Dienstkleidung zu tragen. Dasselbe gilt für Bewerberinnen und Bewerber des dualen Studiums im gehobenen Zolldienst.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Zöllnerin und jeder Zöllner jeden Arbeitstag in Uniform verbringt. Ob du Dienstkleidung trägst, hängt von deinem konkreten Einsatzbereich ab.

Wie sieht die Dienstkleidung des Zolls aus?

Die heutige Dienstkleidung des Zolls ist blau. Die Umstellung von der früheren grünen auf die blaue Dienstkleidung begann im Jahr 2018. Mit der blauen Farbgebung orientiert sich der Zoll optisch stärker an anderen deutschen und europäischen Sicherheitsbehörden. Gleichzeitig sorgen Gestaltung, Zoll-Schriftzug und Hoheitszeichen dafür, dass Zollbedienstete eindeutig als Angehörige der Zollverwaltung erkennbar sind.

Die Dienstkleidung wurde für unterschiedliche operative und repräsentative Einsatzbereiche entwickelt. Dabei spielten unter anderem Funktionalität, Tragekomfort und gute Erkennbarkeit eine wichtige Rolle. Reflektierende Elemente und ein gut sichtbarer Zoll-Schriftzug sollen beispielsweise bei Kontrollen zur Sicherheit beitragen.

Wer trägt Dienstkleidung?

Besonders in Bereichen mit direktem Bürgerkontakt, Kontrollen oder vollzugsdienstlichen Aufgaben kann Dienstkleidung erforderlich sein. Dazu können beispielsweise Tätigkeiten bei Kontrollen des Waren- und Reiseverkehrs oder andere operative Einsatzbereiche gehören.

In anderen Tätigkeitsfeldern, etwa bei bestimmten Verwaltungs-, IT- oder Sachbearbeitungsaufgaben, kann der Arbeitsalltag dagegen anders aussehen. Dass nicht jede Tätigkeit automatisch mit dem Tragen von Dienstkleidung verbunden ist, zeigt beispielsweise der Zoll selbst beim dualen Studium Verwaltungsinformatik. Dort wird die Bereitschaft zum Tragen von Dienstkleidung und einer Waffe ausdrücklich nur für bestimmte Einsatzbereiche als relevant bezeichnet.

Dienstkleidung gehört zu den Einstellungsvoraussetzungen

Wenn du dich für den mittleren oder gehobenen Zolldienst entscheidest, solltest du bereits vor deiner Bewerbung wissen, dass das Tragen von Dienstkleidung grundsätzlich zum Berufsbild gehören kann. Der Zoll nennt die entsprechende Bereitschaft ausdrücklich bei seinen Voraussetzungen.

Das ist auch für das Auswahlgespräch interessant. Wenn du einen Beruf beim Zoll anstrebst, solltest du dir bewusst sein, dass du als Vertreter einer Bundesbehörde auftreten kannst und in bestimmten Tätigkeiten durch deine Dienstkleidung für Bürger unmittelbar als Zollbediensteter erkennbar bist.

Landzoll und Wasserzoll

Bei der Gestaltung der Dienstkleidung gibt es auch Unterschiede zwischen Land- und Wasserzoll. Das Bundesministerium der Finanzen erläutert beispielsweise, dass beim Landzoll Sterne und beim Wasserzoll Streifen als Rangabzeichen verwendet werden. Für den Wasserzoll gibt es zudem Kleidung, die auf operative beziehungsweise repräsentative Tätigkeiten zugeschnitten ist.

Gerade der Wasserzoll zeigt damit, dass die Dienstkleidung nicht nur ein einheitliches Erscheinungsbild schaffen soll. Sie muss auch zu den praktischen Anforderungen des jeweiligen Einsatzes passen.

Fazit

Die Dienstkleidung beim Zoll ist heute blau und sorgt dafür, dass Zollbedienstete insbesondere bei Kontrollen und anderen operativen Tätigkeiten eindeutig erkennbar sind. Die Farbe wurde ab 2018 von Grün auf Blau umgestellt.

Wenn du dich für die Ausbildung im mittleren oder das duale Studium im gehobenen Zolldienst bewirbst, musst du grundsätzlich bereit sein, Dienstkleidung zu tragen. Ob du sie später tatsächlich täglich trägst, hängt von deinem Einsatzbereich ab. Ein Arbeitsplatz in der Verwaltung sieht schließlich anders aus als eine Tätigkeit bei Kontrollen oder im Vollzugsdienst.

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