Erfahrungen: Zoll-Auswahlverfahren mittlerer Dienst (Finanzwirt)

Seine Ausbildung beim Zoll hat Julian* (19) nach seinem Realschulabschluss angefangen. Inzwischen ist er im zweiten Ausbildungsjahr. Hier erzählt er von seinem Auswahlverfahren.

Erfahrungsbericht: Der Einstellungstest beim Zoll

Meine Bewerbung für den mittleren Dienst beim Zoll

Hallo, ich heiße J., bin 19 Jahre alt und im zweiten Jahr meiner Ausbildung zum Zoll-Beamten. Die Entscheidung, zum Zoll zu gehen, habe ich im letzten Schuljahr getroffen. Damals besuchte ich die Realschule und erreichte dort schließlich den erweiterten Realschulabschluss. Damit kann man beim Zoll in den mittleren Dienst einsteigen. Meine Motivation für eine Karriere beim Zoll sind übrigens der sichere Arbeitsplatz und auch die interessante Arbeit.

Meine Bewerbung bestand aus meinem Anschreiben, dem ausgefüllten Bewerbungsbogen des Zolls, meinem Lebenslauf und meinen letzten beiden Schulzeugnissen. Die Unterlagen habe ich als PDF-Datei per E-Mail an das Hauptzollamt in meiner Region geschickt. Später habe ich mein Abschlusszeugnis zusammen mit meinem Sportabzeichen nachgereicht.

Einladung zum Auswahlverfahren beim Zoll

Der Zoll meldete sich daraufhin ein paar Wochen später bei mir: Ich wurde zum Auswahlverfahren eingeladen. Dafür sollte ich in das Hauptzollamt kommen, bei dem ich mich beworben hatte und bei dem ich letztlich auch meine Ausbildung anfangen wollte. Das Auswahlverfahren fand an einem Vormittag statt und dauerte etwa drei Stunden.

Schriftliches Auswahlverfahren: Sprache, Mathe und Co.

An dem Tag fand aber nur der schriftliche Eignungstest statt: Dabei löste ich Aufgaben zu Rechtschreibung und Grammatik, rechnete unter anderem Prozente sowie Zinsen aus und beantworte Fragen zur Allgemeinbildung und zum Zoll. Außerdem analysierte ich einen fremden Text und bezog in einem eigenen Text Stellung zu einem vorgegebenen Thema.

Mündlicher Eignungstest: mehr als ein Vorstellungsgespräch

Nun musste ich wieder warten. Der zweite Teil des Auswahlverfahrens, der mündliche Eignungstest, fand nämlich erst einige Monate später statt. Hier durfte man nur erscheinen, wenn man den schriftlichen Teil bestanden hatte – und ich gehörte dazu!

Zum mündlichen Eignungstest musste ich wieder in das Hauptzollamt, bei dem ich mich beworben hatte. Dieses Mal dauerte der Test sogar einen Tag lang. Er beinhalte eine Gruppendiskussion, ein Rollenspiel und einen Kurzvortrag sowie ein Vorstellungsgespräch.

Diensttauglich: Amtsarzt gibt grünes Licht

Die Zusage zum Zoll kam dann recht zügig nach dem mündlichen Eignungstest. Ehe ich jedoch meinen Dienst antreten durfte, stellte ein Amtsarzt meine Diensttauglichkeit fest. Meine Ausbildung absolviere ich seitdem tatsächlich bei dem Hauptzollamt meiner Wahl.

*Name von der Redaktion geändert



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