Die Bewerbung beim Zoll:
Zeugnisse, Nachweise, Zertifikate

Welche Zeugnisse und Nachweise erwartet die Zoll in einer Bewerbung?

Der Inhalt von Anschreiben und Lebenslauf liegt in Ihren Händen. Was in Zeugnissen steht, nicht. Gerade deshalb sind solche Belege für den Zoll entscheidende Indizien bei der Bewerberauswahl.

Schul- und Ausbildungszeugnisse

Schulzeugnisse belegen Fähigkeiten in berufsrelevanten Fächern wie Deutsch und Mathematik; Praktikums- und (eventuelle) Ausbildungsbeurteilungen geben Auskunft über praktische Berufserfahrungen und soziale Kompetenzen. Grundsätzlich sollte jede wichtige Angabe im Lebenslauf durch den entsprechenden Nachweis untermauert werden, Dokumente zu Schule und Beruf sind schlicht obligatorisch.

Welche Unterlagen Sie außerdem noch in die Mappe legen sollten, hängt ein Stück weit von der Stelle ab: Fortbildungen belegen zwar immer Engagement, sind jedoch eher mit direktem Berufsbezug interessant. Nebenjobs braucht man nur dann zu dokumentieren, wenn die Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Jobwunsch stehen, besondere berufliche Einsatzbereitschaft beweisen oder ärgerliche Lücken im Lebenslauf füllen.

Sonstige Nachweise

Erkundigen Sie sich, welche weiteren Nachweise der Zoll von Ihnen sehen will. Minderjährige Zollbewerber brauchen z. B. eine Einverständniserklärung ihres gesetzlichen Vertreters, Zeitsoldaten ein Bundeswehr-Dienstleistungszeugnis. Und für den Wasserzoll wird ein nautisches und maschinentechnisches Befähigungszeugnis verlangt. Legen Sie Zertifikate über Fortbildungen – Sprachkurse, Computerkurse und andere weiterbildende Seminare – bei, wenn sie für die Einstiegsposition relevant sind.

Buchtipp

Die Bewerbung zur Ausbildung bei Polizei und Zoll

Bewerbung, Einstellungstest, Sporttest, Vorstellungsgespräch, Assessment Center, Ärztliche Untersuchung

Die Bewerbung zur Ausbildung bei Polizei und Zoll

ISBN 978-3-95624-022-5

442 Seiten29,90 €

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